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Ottmarsfeld, 59 E., 419 m

Ottmarsfeld
Ottmarsfeld liegt in steiler Hanglage inmitten der Fränkischen Schichtstufenlandschaft, nur einen Steinwurf vom Limes entfernt. In Ortsmitte befindet sich das katholische Kirchlein
"St. Ottmar"
. Ottmarsfeld ist direkt über die B2 (Abzweig Ottmarsfeld / Zollmühle) erreichbar.

Der Name dürfte von dem ersten Siedler namens Ottmar stammen. In seiner Amtszeit von 1183 - 1195 weihte Otto, Bischof von Eichstätt, die erste Kirche in "Ottmaresvelt". Die Kirche wurde mehrmals erweitert und zuletzt um 1990, also nach fast genau 800 Jahren, von der katholischen Kirchengemeinde Ellingen gründlich renoviert.

1536, bei Anlegung des Salbuches waren dem Deutschen Orden vogt-, gerichts-, zins-, steuer-, lehens- und "gültbar" 3 Höfe, 2 halbe Höfe, 2 Güter, 2 Gütlein und ein Hirtenhaus. 1610 erhielt der Deutsche Orden in Ottmarsfeld das Halsgericht, also die Berechtigung auch Todesurteile zu fällen und zu vollstrecken. Der Deutsche Orden hatte dort 1667 sieben Unter-
tanen und 1796 zehn Untertanen.

1913 zählte Ottmarsfeld 121 "Seelen".
Der 1. Weltkrieg forderte 6 Tote, der 2. Weltkrieg keine.
Heute hat Ottmarsfeld 59 Einwohner.

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